Wirtschaftsnews vom 15. Februar 2016

 
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Themen heute:

Zugunglück in Bayern: TraumaNetzwerk ermöglicht optimale Versorgung der Unfallopfer /// Rembrandt in Schwarzweiß

1.

Wie wichtig ein funktionierendes Notfallsystem ist, hat das schwere Zugunglück bei Bad Aibling in Oberbayern deutlich gemacht. Damit auch in ländlichen Gebieten die optimale Versorgung bei einem Großschadensereignis beim Massenanfall von Verletzten (MANV) gewährleistet ist, haben Unfallchirurgen vor zehn Jahren die Initiative TraumaNetzwerk DGU® ins Leben gerufen.


„Die Zusammenarbeit der Traumazentren in den regionalen Traumanetzwerken, eng abgestimmt mit den Rettungsdiensten, hat sich bereits in der Vergangenheit wiederholt bewährt. Insbesondere bei Massenunfällen wie jetzt dem Zugunglück in Bayern können viele Patienten schnell und effizient versorgt werden“, sagt
Professor Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. (DGU).
Das TraumaNetzwerk München-Oberbayern-Süd besteht aus 4 überregionalen, 7 regionalen und 15 lokalen Traumazentren. Bei diesem Unglück waren die lokalen Traumazentren Bad Aibling, Rosenheim und viele weitere umliegende Traumazentren beteiligt. Die meisten Leicht- und Schwerverletzten wurden nach Angaben in die zum Unfallort nächstgelegenen Kliniken gebracht. In allen Kliniken Südostbayerns sowie München wurde der MANV-Fall (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. „Geplante OPs wurden überall abgesagt und damit mehrere Operationssäle, allein in Rosenheim vier, vorgehalten. Ebenso wurden die Patienten auf den Intensivstationen verlegt, um freie Intensivbetten zu schaffen.

2.

Auf einen potentiellen Blockbuster bereitet sich nach Informationen von Tourismus Flandern-Brüsselzurzeit die Brüsseler Kunstszene vor: „Rembrandt in Schwarzweiß“ lautet der Titel der Ausstellung, die am 26. Februar im Palast der Schönen Künste BOZAR eröffnet wird.

Im Mittelpunkt stehen bis einschließlich 29. Mai 80 Radierungen Rembrandts (1606–1669), der als der vielleicht einflussreichste Künstler des Goldenen Jahrhunderts gelten darf. In einer der weniger bekannten Facetten seines Oeuvres setzt sich der Schöpfer der „Nachtwache“ vor allem mit niederländischen Landschaften und dem Leben der sogenannten „einfachen Leute“ auseinander. Einen zweiten Schwerpunkt seiner Radierungen bilden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Anlässlich der Ausstellung haben die Kuratoren des BOZAR eine App entwickelt, mit deren Hilfe Betrachter die Radierungen bis ins kleinste Detail untersuchen können. Hierfür stehen Tablet-Computer zur Verfügung.

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http://www.was-audio.de/aanews/News20160215_kvp.mp3

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