GC2MEGA – Das MEGA-Event in Ulm

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MEGA-Event in Ulm – MEGAstark! Damit könnte eigentlich der Artikel auch schon wieder zu Ende sein. Denn was die Ulmer dieses Jahr mit ihrem Dosenfischer Freizeitpark als FORTsetzung zum letztjährigen Event auf die Beine gestellt haben, lässt sich kaum in Worte fassen.

Und dabei begann alles eigentlich ganz harmlos: Als die Dosenfischer Anfang des Jahres eine Anfrage erhalten hatten, ob sie denn nicht Lust hätten, zum 40jährigen Geburtstag eines Ulmer Cachers ein kleines Konzert zu geben, fanden sie die Idee dermaßen verrückt, dass sie spontan zusagten. In der kreativen Weihnachts(schaffens)pause entdeckte dann aba im Ulmer Geocacher-Forum, dass die private Geburtstagsparty mittlerweile den Status eine Events erreicht hatte und als er dann auch noch einen Blick auf den GC-Code warf, überkam ihn dann doch ein wenig der Bammel. „GC2MEGA“ lautete dieser und damit war klar, dass nicht 50 Geburtstagsgäste zu erwarten waren, sondern mindestens die zehnfache Menge. Und am 2. Juli war es dann soweit.

Das Ulmer Fort öffnete seine Tore und rund 100 freiwillige Helfer hatten hier einen Geocaching-Freizeitpark aufgebaut, bei dem alle großen und kleinen Cacher auf ihre Kosten kamen. Die Anmeldung am Eingang klappte gewohnt reibungslos und wer wollte, konnte gleich dahinter am Stand von Christian Gallus (Geocaching Magazin) seinen Lesehunger stillen. Ein paar Meter weiter bestand dann für alle T5-Freunde die Möglichkeit, den in die Höhe gewanderten Cache „Blub,blub, FORT ist er …“ (GC2A19W) in luftiger Höhe zu erkunden.

Auch hatte man von dort oben einen prima Blick in den „Dosenfischer only“-Bereich, wo die Schweriner Musiker ihr Quartier bezogen hatten. Im Fort selbst waren die zum Hobby passenden Verkaufsstände vertreten. Der Taschenlampenpabst durfte dabei genau so wenig fehlen, wie Florian von muggelfrei.at, the PET und natürlich auch Sepp&Berta, die auch heuer wieder ein wahres Schmuckstück an Event-Coin entworfen hatte.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt – das finde ich persönlich natürlich ganz wichtig 🙂 – und an zahlreichen Stationen fand die Dosenfischer-Olympiade statt. Stimmig zum Motto galt es hier z.B. Micros auf einer Rollenbahn entlang brausend an eine Leitplanke zu werfen oder aus einem Pool, na was wohl – Dosen zu fischen. Jeremy Irish, der Chef von Groundspeak, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, nach Ulm zu kommen und dieses tolle Fest mit zu feiern. Begehrt war natürlich auch seine Personal Coin, die er großzügig unter den anwesenden Cachern verteilte. Ich selbst hatte dann das große Glück, die Dosenfischer für unseren Podcast interviewen zu dürfen. Wenn man es genau nimmt, sogar zwei mal, denn beim ersten Treffen war ich offenkundig so aufgeregt, dass ich erst nach unserem Gespräch das Gerät richtig einschaltete :-). Sandra vom Team Fam.Weiss legte dann aber ein gutes Wort für mich ein und so ergab sich im zweiten Anlauf zwar ein völlig anderer Gesprächsverlauf, bei dem auch kurzzeitig die Rollen vertauscht wurden, allerdings spielten die beiden dafür quasi unplugged für mich das Lied „Tage wie ein Schneemann“ auf das Aufnahmegerät.

Ich bin jetzt noch ganz berührt. Mo hatte zwischenzeitlich mit [martin] einen neuen ‚Freund‘ in Sachen Fotographie gefunden und teilte sich später mit ihm beim Konzert der Dosenfischer den Platz direkt vor der Bühne. Ich durfte mich dafür über ein Gespräch mit Quasselkaspar freuen, einem ganz sympathischen Podcastkollegen aus der Lechfelder Gegend, der mir freundlicherweise auch das Ende des Konzerts für diesen Podcast zur Verfügung gestellt hat. Dank Dir an dieser Stelle ganz herzlich dafür.

Ja, und dann war es endlich so weit. Mit Einbruch der Dunkelheit begann das Highlight des Tages, das Dosenfischer Konzert. Die Jungs rockten die Bühne in einer Leidenschaft, die jeden mitriss. Viele Fans kannten die Liedtexte auswendig und sangen begeistert mit. Die im Publikum verteilten Wunderkerzen und Knicklichter sorgten neben den später entzündeten Fackeln und Feuern für zusätzliche Stimmung. Dennis aus Magdeburg nutzte die Gelegenheit, um seiner Angebeteten auf der Bühne einen Hochzeitsantrag zu stellen. Und diese sagte sichtlich gerührt : „Ja.“ Es war einfach MEGA :-).

In der Pause gelang es mir noch, die Coinqueen in den Katakomben des Forts vor’s (Achtung Wortspiel) Mikrofon zu bekommen und diese war gleichermaßen angetan von den Erlebnissen des Tages (Das Büchlein zum Discovern von Coins und Travelbugs war wieder fast voll geworden) und insbesondere natürlich vom Konzert der Dosenfischer.

Leider hat aber auch jeder schöner Tag einmal ein Ende und nachdem die letzten Töne verklungen waren, das Feuerwerk abgebrannt und wir die Autogramme voller Freude auf unserer CD-Hülle hatten, ging es auf den Heimweg. Gott sei Dank trösteten uns da die Worte des Auslösers für den heutigen Tag ein wenig: „Es gibt ja bekanntlich immer eine Trilogie, oder?“

Die FORTsetzung in Bildern:

[See image gallery at www.geocaching-blogbuch.de]

Und hier der Podcast dazu:

56 episodes available. A new episode about every 16 days averaging 24 mins duration .