Gabriele Michalitsch: „Männliche Härte: Neoliberalismus, Rechtsextremismus und Geschlecht“

 
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Kommentar: Veronika Eberharter, Univ.-Doz. für Volkswirtschaftslehre am Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte, Stv. Sprecherin des Doktoratskollegs Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation
Moderation: Tanja Vogler, M.Sc., Doktorandin des DK Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation

Die als „Wettbewerbsfähigkeit“ titulierte neoliberale Variante von „survival of the fittest“ macht ebenso widerstandslose wie rücksichtslose Anpassung an Marktbedingungen zum Wohle des Profits zur Überlebensfrage. Damit einhergehende Härte und Männlichkeit charakterisieren den neoliberalen Subjekt- und Gesellschaftsentwurf, bilden aber auch wesentliche Anknüpfungspunkte von Rechtsextremismus. Der Vortrag reflektiert die neoliberale Konstruktion von Subjekt und Gesellschaft, deren inhärenten Maskulinismus sowie deren rechtsextreme Wendung – und macht solcherart grundlegende Kontinuitäten von Neoliberalismus und Rechtsextremismus deutlich.

MMag.a Dr.in Gabriele Michalitsch ist Politikwissenschafterin an der Universität Wien. Seit dem WS 2002/03 hat sie eine Gastprofessur an der Galatasaray Universität, Istanbul, inne.

Zu ihren weiteren Engagements zählten: 2001-2002 Mitarbeit bei Women and Financial Policy in Austria und Mitbegründerin der Joan Robinson Association for gender-equal distribution of economic knowledge in Wien und 1999-2002 Mitherausgeberin der Buchreihe Frauen, Forschung und Wirtschaft [Women, Research, and Economics] der WU Wien.

Seit 2002 ist Gabriele Michalitsch Vorsitzende der Expertinnengruppe des Europarates zu Gender Budgeting.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Geschlechterkonstruktionen in politischen und ökonomischen Theorien, Neoliberalismus, Feministische Ökonomie, Genese der modernen Ökonomie, Verhältnis von Staat und Ökonomie.

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