SdK 78: Karl Fröschl über die Softwarekrise

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By Daniel Meßner. Discovered by Player FM and our community — copyright is owned by the publisher, not Player FM, and audio is streamed directly from their servers. Hit the Subscribe button to track updates in Player FM, or paste the feed URL into other podcast apps.
Ende der 1960er Jahre trafen sich Programmierer bei zwei Nato-Konferenzen, in Garmisch-Partenkirchen und in Rom, um über Probleme bei der Herstellung von Software zu diskutieren. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass sich das Verhältnis zwischen Software und Hardware wesentlich verändert hatte. Die erarbeiteten Lösungsansätze wirken sich bis heute auf die Softwareentwicklung und ihr Qualitätsmanagement aus. Nicht nur wurde bei den Treffen das Konzept von Software Engineering entworfen, sondern führte letztlich die Theoretisierung des Programmierens auch zur Entstehung der Informatik als akademisches Fach. Der Wirtschaftsinformatiker Karl Fröschl arbeitet an einem Projekt zur "Informatisierung Österreichs", bei dem er zahlreiche ZeitzeugInnen der österreichischen Computergeschichte interviewt hat. Im Gespräch erläutert er die Gründe für die Softwarekrise und warum sie letztlich bis heute nicht überwunden ist.

Chapters

1. Einleitung und Begrüßung (00:00:00)

2. Digitalisierung der Wissenschaften  (00:09:00)

3. Voraussetzungen der Softwarekrise (00:10:53)

4. Lösungsansätze und Probleme (00:20:02)

5. Literate Programming  (00:25:03)

6. Höhere Programmiersprachen  (00:29:43)

7. Nato-Konferenzen 1968 (Garmisch), 1969 (Rom) (00:35:20)

8. Akademisierung der Informatik (00:41:00)

9. Software Engineering (00:50:50)

10. Softwarekrise in der Gegenwart? (00:52:10)

11. Ausblick und Zusammenfassung (00:59:56)

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