Mongolei, Kasachstan, Usbekistan: Geschäftsmöglichkeiten entlang der alten Seidenstrasse

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http://www.s-ge.com/schweiz/export/de/blog/mongolei-kasachstan-usbekistan-geschaeftsmoeglichkeiten-entlang-der-alten-seidenstrasse Niedrige Rohstoffpreise und ein Rückgang ausländischer Direktinvestitionen haben in den Ländern der alten Seidenstrasse zu einer Abkühlung des Investitionsklimas geführt. Doch die Mongolei, Usbekisten und Kasachstan bieten nach wie vor viel Potenzial für ausländische Investoren. In den Boomjahren 2010 bis 2014 zählte die Mongolei zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit, inzwischen hat die Dynamik etwas nachgelassen. Das 3 Millionen Einwohner zählende Land leidet unter den niedrigen Rohstoffpreisen, dem drastischen Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen und der schwierigen Haushaltslage des Staates. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird nach einem Plus von real 2,3% im Jahr 2015 nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) 2016 nur um 0,4% steigen. Für das 1. Quartal 2016 meldete das mongolische Statistikamt immerhin ein BIP-Plus von 3,1%. Impulse kamen von der Industrie und der Bauwirtschaft (+10,7%) sowie der Landwirtschaft (+3,7%), während der Dienstleistungssektor schrumpfte (-2,2%). Trotz der aktuell schwierigen Lage bleiben die mittelfristigen Aussichten für die rohstoffreiche Mongolei positiv. Ab 2017 rechnet der IWF wieder mit stärker steigenden Wachstumsraten (2,5% für 2017 und 5,7% für 2018). Die Hoffnung auf einen Wirtschaftsaufschwung ist einerseits mit der Annahme steigender Rohstoffpreise verbunden, andererseits mit dem Beginn der zweiten Ausbaustufe der Gold- und Kupfermine Oyu Tolgoi. Das rund 5 Milliarden US-Dollar teure Vorhaben soll noch vor Ende des Jahres starten. Auch die Infrastruktur soll in der Mongolei weiter ausgebaut werden. Dabei geht es in erster Linie um Güterverbindungen an die Grenzen, um den Abtransport von Kohle zu erleichtern. Die bereits seit längerem geplante Bahnlinie zwischen Tawan Tolgoi (Mongolei) und Gashuun Sukhait (China) wird nun vom sogenannten «Chinggis Bond» und der Weltbank mit rund 255 Millionen US-Dollar finanziert. Kasachstan setzt auf Fördermassnahmen Um Investitionen aus dem In- und Ausland zu stimulieren, bietet Kasachstan Unternehmen eine breite Palette an Fördermassnahmen. Investoren werden mit subventionierten Firmenkrediten, Steuervergünstigungen und Sachleistungen angelockt. In von der Regierung als prioritär bezeichneten Sektoren winkt die Rückerstattung von bis zu 30% der Investitionsausgaben. Auch die landesweit zehn Sonderwirtschaftszonen bieten Steuer- und Zollbefreiungen. Für die Gewährung von Vergünstigungen können sich jedoch nur in Kasachstan registrierte Gesellschaften qualifizieren, unabhängig von ihrer Herkunft. Zentrale Anlaufstellen für ausländische Investoren sind die Export- und Investitionsförderagentur Kaznex Invest und das beim Ministerium für Investitionen und Entwicklung angesiedelte Komitee für Investitionen. Usbekistan verbessert Investitionsklima Als Investitionsstandort überzeugt Usbekistan mit grossen Rohstoffreserven (Kohlenwasserstoffe, Bunt- und Edelmetallerze, Uran und Baustoffe) sowie mit Rohbaumwolle Obst und Gemüse, einem Verbrauchermarkt mit 32 Millionen Einwohnern, niedrigen Produktionskosten und der vorteilhaften geographischen Lage im Herzen Zentralasiens. Der technologische Nachholbedarf in allen Wirtschaftssektoren verspricht vielfältige Geschäftschancen. Das Land weist zudem eine stabile makroökonomische Entwicklung aus. Kontaktieren Sie unsere Berater für Fragen zu Zentralasien. Der S-GE Trade Point in Kazachstan ist ausserdem für Ihre Unterstützung vor Ort in Astana.

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