Kölner Popmusiker in der Corona-Krise: Der Indie-Gipfel mit Angelika Express, Neuser und Klee

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Jede Woche kommen im Podcast "Talk mit K" interessante Kölnerinnen und Kölner zu Wort.

Drei Kölner Musiker aus der Kölner Indieszene erzählen in dieser Podcast-Folge von "Talk mit K", wie es ihnen nach zwei Jahren Pandemie finanziell und psychisch geht - und was ihnen am meisten zu schaffen macht. Sten Servaes ist Teil des Kölner Pop-Duos Klee, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Die Tournee im vergangenen Jahr musste trotz neuen Albums verschoben werden. Ein Problem für nachgeholte Touren in diesem Jahr wird das riesige Überangebot an Konzerten sein: Längst nicht für alle Künstlerinnen und Künstler wird es Tourbusse oder Tontechniker geben. „Man kann überhaupt nicht mehr planen“, sagt auch Robert Drakogiannakis, Frontmann der Band „Angelika Express“, die 2021 das Album „Positiver Stress“ veröffentlicht hat. So gebe es etwa massive Lieferprobleme beim Bestellen von Schallplatten, eine der wenigen verbliebenen Einnahmequellen für Bands. Auch für ihn sei es finanziell schwer, obwohl er als Musiker „Elend“ gewohnt sei: „Wie bleibt man über Wasser?“ „Schlimmer als die finanziellen Abstriche, die man trotz der Hilfen hat, finde ich, dass die Dynamik unterbrochen ist. Das strahlt auch in die nächsten Jahre. Vieles, was man sich aufgebaut hat, muss man sich wieder neu aufbauen", sagt Singer/Songwriter Neuser, der in Köln das Studio Songpark Nord betreibt.

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