Was haben Sie gemeinsam, Herr Niedecken und Herr Habeck?

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By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, Anne Burgmer, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, and Anne Burgmer. Discovered by Player FM and our community — copyright is owned by the publisher, not Player FM, and audio is streamed directly from their servers. Hit the Subscribe button to track updates in Player FM, or paste the feed URL into other podcast apps.
Jede Woche spricht Sarah Brasack im Podcast Talk mit K" mit interessanten Menschen aus Köln.

Ein Nordlicht und ein kölscher Jung treffen in der neuen Folge des Podcasts „Talk mit K“ aufeinander: Musiker Wolfgang Niedecken hat sich mit dem Grünen-Politiker Robert Habeck vor dessen Wahlkampf-Auftritt auf dem Heumarkt am Mittwochnachmittag zu einem gemeinsamen Gespräch verabredet. Im Interview mit der stellvertretenden Chefredakteurin Sarah Brasack und Chefredakteur Carsten Fiedler macht Niedecken keinen Hehl aus seiner Sympathie für die Nummer 2 neben Annalena Baerbock. Er sieht einen weiteren Arsch-Huh-Moment im Kampf gegen den Klimawandel gekommen. „Ich würde mir wünschen, dass die Menschen begreifen, dass diese Klimakatastrophe mindestens so gefährlich ist wie das, was damals von Rechts kam“, sagt er. Die beiden sprechen aber auch darüber, was sie von ihren jeweils vier Kindern gelernt haben, warum sie beim Thema Gendern überkreuz liegen und was einen guten Auftritt ausmacht. „In einer Millionenstadt gibt es andere Themen als auf dem Land“, sagt Habeck zu den Unterschieden bei Wahlkampfreden. Adrenalin sei die beste Droge, wenn man vor einem Auftritt mal nicht topmotiviert sei, sagt Niedecken. Im Podcast „Talk mit K“ geht es aber auch um Köln: Habeck ist häufiger in der Stadt, weil er seine Bücher im Kölner Kiwi-Verlag herausbringt. Er schätzt die lit.Cologne als „Treffpunkt der deutschen progressiven Kunst- , Kultur und Intellektuellenszene“ und liebt das Joggen am Rhein. Niedecken empfiehlt die Strecke vom Severinstor bis zur Eigelsteintorburg, um einem Nicht-Kölner die kölsche Seele näherzubringen. „Auf der Strecke kann man Köln begreifen. Dann hat man alle Facetten und alle Menschen gesehen.“

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