Wie ist es, aus der Heimat flüchten zu müssen, Amiaz Habtu?

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By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, Anne Burgmer, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, and Anne Burgmer. Discovered by Player FM and our community — copyright is owned by the publisher, not Player FM, and audio is streamed directly from their servers. Hit the Subscribe button to track updates in Player FM, or paste the feed URL into other podcast apps.
Im Podcast "Talk mit K" kommen jede Woche interessante Kölnerinnen und Kölner zu Wort.

Die Situation in der Ukraine spitzt sich weiter zu - immer mehr Menschen flüchten aus den Kriegsgebieten auch nach Deutschland. In Köln sind bereits mehrere Tausend Geflüchtete untergekommen. Die Hilfsbereitschaft ist groß. Der Kölner Ermias „Amiaz“ Habtu, den viele als Moderator der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ kennen, organisiert zusammen mit dem Popsänger Max Giesinger einen Benefiz-Abend für Geflüchtete in den Sartory-Sälen. Viele bekannte Kölnerinnen und Kölner werden am Samstag, den 9. April, auf der Bühne in der Kölner Innenstadt stehen. Unter anderem dabei sind die Jungs der kölschen Band Kasalla, Komikerin Annette Frier, Sänger Gregor Meyle und Bestseller-Autorin Nicole Staudinger. Amiaz Habtu spricht im Podcast aber nicht nur über das Programm des Benefiz-Abends, sondern auch über seine persönliche Familiengeschichte. Denn Habtu ist 1979 mit seiner Familie ebenfalls als Geflüchteter nach Köln gekommen. Damals herrschte Krieg in dem afrikanischen Land Eritrea – und sein Vater, der im politischen Widerstand aktiv war, musste nach bereits zweimaliger Verhaftung um sein Leben fürchten. Also verließ er die Heimat mit seiner Frau und seinen drei kleinen Kindern für immer. Amiaz erzählt, wie er in Chorweiler aufgewachsen ist, was sein Vater getan hat, um die Familie zu integrieren und wie das Leben aus ihm einen Optimisten gemacht hat. Tickets für die Benefiz-Veranstaltung gibt es hier: www.wirsindda.koeln.

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