Expedition Arbeit #36 - kne:buster >> Wie viel Freunde kann man haben? Der Streit um die Dunbar-Zahl

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By Florian Städtler. Discovered by Player FM and our community — copyright is owned by the publisher, not Player FM, and audio is streamed directly from their servers. Hit the Subscribe button to track updates in Player FM, or paste the feed URL into other podcast apps.

Passend zum Expedition Arbeit-Themenschwerpunkt "Netzwerke" sprechen wir über „Dunbar’s Number“, aus einer Studie des Psychologen und Anthropologen Robin Dunbar aus dem Jahre 1993.

  • Was wollte Robin Dunbar denn mit seiner Zahl ausdrücken?
  • In seinen Arbeiten spricht Dunbar von dieser theoretischen kognitiven Grenze und benutzt dazu den Begriff „meaningful relationship“ – wie definiert er denn diesen?
  • Der Engpass ist laut Dunbar der Neocortex, ein sehr großer Teil der Großhirnrinde, also der Oberfläche unseres Gehirns, ist – vereinfacht gesagt - zuständig fürs Fühlen, die Bewegungen und das Assoziieren.
  • Habt ihr euer Netzwerk, eure „Relationships“ mal quantifiziert? Oder vielleicht sogar quantifiziert und qualifiziert? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Was schätzt du, würde herauskommen?
  • Es gibt neue Studien zu Dunbar’s Number, aus Stockholm. Der Oxford-Professor Dunbar bezeichnete diese als „absolutely bonkers“ (zu deutsch: Total meschugge).
  • Die New York Times vom 11. Mai dieses Jahres griff die Neuigkeiten unter der Überschrift „Can you have more than 150 friends?“
  • Anders als so manchem quer- oder gar nicht denkendem Zeitgenossen gefällt es Stefan und mir, wenn Wissenschaftler:innen sich NICHT einig sind.
  • Verbleiben wir also mit einem O-Ton des Herrn Professor Dunbar über seine schwedischen Forscherkollegen: „I marvel at their apparent failure to understand relationships“ – und merken uns dieses wunderbar-komplexe Thema „menschliche Beziehungen“: für weitere Denkübungen. Mit Stefan Knecht und weiteren Gästen.

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