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show episodes
 
Fragen der Zeit. Forscher im Porträt. Einblicke in die Wissenschaft. Im Podcast zur Sendung Hörsaal auf Deutschlandfunk Nova.
 
Storytelling im Radio. Auch im Podcast der Sendung Einhundert auf Deutschlandfunk Nova.
 
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Frauen an der Macht sind heute keine Seltenheit mehr. Auch wenn sich viele darüber beklagen, dass dies bei weitem noch nicht oft genug der Fall sei. Die Habsburgerin Maria Theresia war die erste Frau auf dem Thron, die sich in Österreich gegen heftige Widerstände behaupten musste.
 
Vor 100 Jahren, am 19. Januar 1919, durften die Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. Und das taten sie in großer Zahl. Trotzdem sind die Parteistrukturen bis heute männlich geprägt, sagt die Historikerin Sylvia Schraut.
 
Veronika Svillans bricht sich 1945 den Arm und verbringt den Rest ihres Lebens in der Psychiatrie. Die Journalistin Nellie Bly lässt sich 1887 undercover in die Psychiatrie einweisen und berichtet darüber. Elyn Saks ist seit ihrer Jugend schizophren - heute arbeitet sie als Professorin. Und Sohil hört Stimmen, die ihm Befehle geben. Dann wird e ...…
 
Auf unserer Welt geht es nicht gerecht zu: ungleiche Wohlstandsverteilung, ungleiche Bewegungsfreiheit, Machtgefälle – das sind nur einige der Beispiele für eine Schieflage, die immer größer zu werden scheint. In ihrem Vortrag überlegt die Politikwissenschaftlerin Regina Kreide, wie wir einer gerechteren Weltordnung näherkommen könnten.…
 
Freundschaften gewinnen gegenüber Familie immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig gibt es Befürchtungen, dass der Begriff der Freundschaft in der digitalen Welt entwertet wird. Im Hörsaal sprechen der Philosoph Björn Vedder und der Soziologe Janosch Schobin über Freundschaft früher und heute und darüber, was sie ausmacht.…
 
Andrea lebt mit Diabetes Typ 1 seit sie elf Jahre alt ist. Mit 29 erblindet ist sie wegen der Krankheit, später hat sie zwei Organtransplantationen. Aber Andrea kämpft immer weiter für ihr Leben. Janina ist Pornodarstellerin. Dank ihres Jobs kann sie ihre krebskranke Mutter unterstützen. Als die stirbt, ist Janina am Boden zerstört. Aber sie lä ...…
 
Am 6. Januar 1939 veröffentlichte der Chemiker Otto Hahn zum ersten Mal die Ergebnisse seiner Experimente zur Kernspaltung. Es war der Anfang des Atomzeitalters.
 
Die USA und Nazi-Deutschland lieferten sich einen Wettlauf um die Bombe. So steht es in den Geschichtsbüchern. Doch diesen Wettlauf hat es nie gegeben, sagt der Kernphysiker Manfred Popp.
 
Eine Frau verschwindet, eine Kultur verschwindet, ein Koffer verschwindet - Einhundert mit Paulus Müller.
 
Wie es dazu kam, dass die Wissenschaft ihre kleinen Nischen und Winkel verlassen und einen weltumfassenden Anspruch entwickelt hat, erzählt der Soziologe Rudolf Stichweh in diesem Vortrag.
 
Am 3. November 1618 wird ein Komet am Himmel gesichtet, den die Menschen in den Jahren darauf als Auslöser des Dreißigjährigen Kriegs sehen. Ein Hörsaal des Historikers Andreas Bährüber menschliche Sinnstiftung und über das Verhältnis von Himmelszeichen und Weltgeschehen.
 
...der ehemaligen Sexsklavin Faith, dem Flüchtlingsheimleiter Peter Rausch, dem Künstler Ruppe Koselleck, Familie Dooly, dem deutschen Muslim Volker Ahmad Qasir und Nachlasspflegerin Hildegard Knottenberg-Bierke? In dieser Ausgabe der Einhundert erzählen wir die Geschichten von sechs Menschen weiter.…
 
"Babylon Berlin" zeichnet ein Bild der Kultur, Wirtschaft, Politik, aber auch der Unterwelt der Weimarer Republik. Aber ist das alles überhaupt realistisch? Ein Vortrag von Hanno Hochmuth.
 
Frontalunterricht, Fakten lernen, Klassenarbeiten. Schule und Lernen laufen meist so ab wie schon vor Jahrzehnten. Das ist ein Problem, sagt der Pädagoge Olaf-Axel Burow: Unsere Lernkonzepte müssen sich radikal ändern.
 
Weihnachten - erwünschte Erwartbarkeit: In erster Linie geht es um Besinnlichkeit, Familie, Harmonie - und natürlich ums Essen im ganz großen Stil! Wir erzählen drei Geschichten von Weihnachten, in denen das Unerwartete eintritt.
 
Sobald wir die Wahl haben zwischen mindestens zwei Lösungen, kann er sich zu Wort melden - der Zweifel: Welches ist die bessere Entscheidung? "Zweifel können lähmen", sagt der Organisationsforscher Günther Ortmann.
 
Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan geht mit der Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union hart ins Gericht. Weil es 2015 keinen geeigneten Plan gegeben habe, die vielen Flüchtlinge zu integrieren, schlägt sie in ihrem Vortrag ein neues Modell vor. Eine Kernidee: Die Aufnahme von Flüchtlingen muss sich lohnen.…
 
Zwei Geschichten von Außenseitern: Annedore Langner kümmert sich um verletzte Vögel. Sie hilft damit nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen, die keine Ahnung haben, was sie mit einem kranken Vogel tun sollen. Trotzdem gibt es Viele, die für die Vogelfrau nur ein Kopfschütteln übrig haben. Steffen Greiner war Außenseiter – ohne genau sa ...…
 
Jeder von uns möchte selbst über sein Leben bestimmen. Wir wollen eigenständig festlegen, wie wir unsere Zukunft gestalten. Dummerweise gibt es dabei ein uraltes, klitzekleines Problem: den Zufall.
 
Stinksauer, zornig und richtig wütend werden wir alle manchmal. Was wir als gewaltige, private Emotion erleben, ist manchmal mehr: nämlich ein politisches Gefühl.
 
Anfang der 90er: Nur anderthalb Flugstunden von Deutschland entfernt leben die Menschen im Krieg. Wir erzählen ihre Geschichten: vom Leben in der belagerten Stadt Sarajevo. Von ermordeten und verscharrten Brüdern. Vom Geschäftemachen mit dem Tod. Und vom Neuanfang nach der Gewalt.
 
"Frontstadt Berlin" - das war in Westberlin zu Mauerzeiten gleichzeitig eine nüchterne Beschreibung, ein Schimpfwort und ein Ehrentitel. Die Westberliner Bevölkerung war polarisiert. Die US-Amerikaner waren für manche "Besatzer", für andere "die Schutzmacht" - ein Vortrag der Historikerin Stefanie Eisenhuth.…
 
Berlin ist die Hauptstadt der Atheisten, dort spielt die Kirche keine Rolle. Könnte man meinen, ist aber falsch. Die evangelische Kirche war in der säkularen Stadt während der deutschen Teilung unglaublich wichtig. Eine Reise in den Kalten Krieg mit dem Historiker Hanno Hochmuth.
 
Rituale strukturieren unser Leben. Wir feiern den Schulabschluss, unseren Geburtstag oder Weihnachten. Wir inszenieren uns vor anderen. Ähnlich in der Politik: Rituale wie Krönung oder Amtseinführung verlaufen nach bestimmen Mustern - in der Öffentlichkeit. Welche Macht politische Rituale in Geschichte und Gegenwart haben, erfahren wir von der ...…
 
Nuran, Deniz' Mutter, hat frontotemporale Demenz. Die Krankheit ist unheilbar. Deniz muss schrittweise von ihrer Mutter Abschied nehmen. Die Familie Mewes steht kurz vor der Trennung, da erfährt Martina: Sie ist wieder schwanger - mit Marian. Marian hat das Down-Syndrom und hält die Familie zusammen.…
 
Armut, Hunger, Krankheit, Korruption, Gewalt, Drogen- und Menschenschmuggel: Afrika nehmen wir als einen schwachen Kontinent wahr, der sich nicht allein helfen kann. Doch warum ist das so? Afrika-Expertin Uschi Eid sucht nach Antworten.
 
Seit etwa 1945 gilt die Kolonialzeit in Afrika als endgültig beendet. Endgültig? Wissenschaftler haben da unterschiedliche Meinungen. Kolonialismus-Experte Andreas Eckert sagt, es werde von Jahr zu Jahr deutlicher, dass das koloniale Erbe schwer auf dem Kontinent lastet.
 
Manchmal reicht eine Äußerung, um im Gefängnis zu landen: Die Menschen in Eritrea machen darum gar nicht erst den Mund auf. Milan darf nicht über das Zeugenschutzprogramm sprechen und Marthe darf als Spionin nichts verraten. Über das Leben in Repression und Angst in der Einhundert mit Paulus Müller.
 
John F. Kennedy, dessen Todestag sich am 22. November 2018 zum 55. Mal jährt, war der erste "Telepräsident" der amerikanischen Geschichte. Tanja Weber hat dessen charismatisches Auftreten in der Öffentlichkeit analysiert.
 
Anfang der 1960er Jahre verkörpert John F. Kennedy die Hoffnungen und Träume einer ganzen Nation. Der 35. Präsident der USA steht für einen Aufbruch. Doch hinter dem Mythos JFK steckt reine Inszenierung. Ein Vortrag von Olaf Stieglitz.
 
Monika Ahrens gibt nach 18 Jahren zwei Bücher in der Unibibliothek zurück. Eddie Hart kommt im entscheidenden Moment seines Lebens zu spät. Und Julian Geile kommt im Leben seiner Patienten immer zu spät, denn er arbeitet in der Rechtsmedizin.
 
Im November 2018 wird landauf landab dem Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren gedacht. Allerdings: Der Krieg war überhaupt nicht zu Ende. Das jedenfalls argumentiert der Journalist und Autor Andreas Platthaus in seinem Vortrag.
 
Der Erste Weltkrieg war der erste globale Krieg, den die Menschheit angezettelt hat. Rund 17 Millionen Menschen kostete er das Leben, nicht nur in Europa, sondern auch auf anderen Kontinenten. Und er hat die globalen politischen und wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse tiefgreifend verändert, erklärt der Historiker Oliver Janz im Vortrag.…
 
Wo sind: das Bernsteinzimmer, der Nazi-Goldzug, die Frau mit dem unvergleichlichen Lächeln in der BVG? Manchmal suchen wir mit allen Mitteln und finden trotzdem nichts. Drei Geschichten von vielversprechenden Suchen.
 
Die Gefühle, die wir unter Drogen erleben können, sind so intensiv, dass scheinbar nur die Metaphern vom Paradies und der Hölle etwas von diesem Erleben einfangen können. Ein Vortrag von Reinhard Haller.
 
Armut spaltet eine Gesellschaft in die, die etwas haben, und die, die nichts oder zu wenig haben. Wie reagieren wir darauf? Ein Vortrag von Politikwissenschaftler Philipp Lepenies.
 
Viele Menschen haben einen Ort, nach dem sie sich sehnen. Einen Ort, bei dem es nicht ausreicht, nur hin und wieder zurückzukommen. Für die Russin Alla ist dieser Ort Wünsdorf in Brandenburg. Kristina kommt aus Georgien und brauchte zwei Anläufe, um eine neue Heimat in Berlin zu finden. Und Familie Hutzenlaub kehrt nach mehreren Jahren in Japan ...…
 
Wir kennen sie aus Filmen wie "Outbreak", "Contagion", "Overkill - Durch die Hölle zur Ewigkeit" oder "Virus-Schiff ohne Wiederkehr": Meist entkommen die Killer-Viren irgendeinem Dschungel oder Forschungslabor und bedrohen dann die Menschheit. Ein Vortrag aus der Welt der Viren von Hans-Georg Kräusslich.…
 
Das größte Höhlensystem der Welt befindet sich auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko. Es hat eine Länge von schätzungsweise 7.000 Kilometern und birgt jede Menge Überraschungen: Knochen, Skelette, Schädel und Reste von Behausungen, die Tausende Jahre alt sind. Wolfgang Stinnesbeck entführt uns in eine faszinierende Unterwasserwelt.…
 
Kriegsgefangenschaft und ihre Auswirkungen waren nicht nur europaweit, sondern auch weltweit ein Thema - auch viele Jahre nach Beendigung der Kriegshandlungen.
 
Bier ohne Alkohol. Sex ohne Körperkontakt. Käse ohne Fett - Genuss und Verzicht scheinen eng miteinander verbunden. Philosoph Robert Pfaller ist da anderer Meinung: Genuss, der verzichtet, ist keiner.
 
Sie ist heiß umkämpft: die Ressource Wasser. Michail in Usbekistan kann nicht loslassen, obwohl sein Aralsee schwindet. In Guatemala begegnen wir Menschen, die trotz Dürre nicht aufgeben können. Denn es geht ums Überleben. Und wir berichten aus Äthiopien über den Kampf Stamm gegen Staudamm.
 
1917 wurde die "Tscheka" gegründet, eine russische Geheimpolizei zur Bekämpfung der Konterrevolution – der Vorläufer des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Fortan wurden die Mitarbeiter der Geheimdienste aller Ostblock-Staaten als "Tschekisten" bezeichnet. Ein Vortrag von Emmanuel Droit.
 
Perfektionistisch, leistungsorientiert und übermäßig selbstkritisch, traditionelle Familienmenschen, die vor Systemkritik zurückschrecken. So beschreiben Soziologen die "Generation Y". Ein Vortrag von Cornelia Koppetsch.
 
Es ist die innere Stimme, die uns quält, an uns zerrt oder uns in Bewegung bringt - auf der Suche nach dem guten Gewissen. In der Einhundert erzählen drei Menschen ihre Geschichte um den Gewissenskonflikt. Was alle gemeinsam haben: Eine leichte Entscheidung war es nicht.
 
Das Gefühl der Angst ist eine menschliche Fundamentalerfahrung, die wir versuchen zu bändigen und in Teile zu zerlegen, die wir verstehen können. Doch so ganz will uns das nicht gelingen. Ein Vortrag des Theologen Philipp Stoellger.
 
Es gibt wohl kaum eine Krankheit, vor der wir uns mehr fürchten als vor Krebs. Wie wir uns fürchten, und wie wir mit dieser Angst umgehen, hat sich im Laufe der letzten 100 Jahre gewaltig verändert. Ein Vortrag der Historikerin Bettina Hitzer.
 
Peter, Peter und Frank sind kleinwüchsig und schenken Kurze aus. Helen ist taubblind und wird zur landesweit bekannten Schriftstellerin. Natalie hat das Down-Syndrom und verschafft sich Aufmerksamkeit. Und Benni lernt einen unverkrampften Umgang mit Kindern, die wenig alleine können. Vier Geschichten von und über Menschen mit Behinderungen.…
 
Ist ewiges Leben erstrebenswert oder erwarten uns dann Dinge, mit denen wir nie gerechnet hätten und die uns unendlich lange quälen würden? Der Philosoph Martin Booms mit einem Vortrag über die Unsterblichkeit.
 
Gerade junge Menschen schieben den Gedanken an den Tod gerne weit von sich. Dass er jeden von uns zu jeder Zeit ereilen kann, wird gerne verdrängt. Der Medizinethiker Lukas Radbruch spricht im Vortrag über unseren Umgang mit dem Tod und darüber, wie Ärzte das Sterben erleben.
 
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