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show episodes
 
Fragen der Zeit. Forscher im Porträt. Einblicke in die Wissenschaft. Im Podcast zur Sendung Hörsaal auf Deutschlandfunk Nova.
 
Storytelling im Radio. Auch im Podcast der Sendung Einhundert auf Deutschlandfunk Nova.
 
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Kriegsgefangenschaft und ihre Auswirkungen waren nicht nur europaweit, sondern auch weltweit ein Thema - auch viele Jahre nach Beendigung der Kriegshandlungen.
 
Bier ohne Alkohol. Sex ohne Körperkontakt. Käse ohne Fett - Genuss und Verzicht scheinen eng miteinander verbunden. Philosoph Robert Pfaller ist da anderer Meinung: Genuss, der verzichtet, ist keiner.
 
Sie ist heiß umkämpft: die Ressource Wasser. Michail in Usbekistan kann nicht loslassen, obwohl sein Aralsee schwindet. In Guatemala begegnen wir Menschen, die trotz Dürre nicht aufgeben können. Denn es geht ums Überleben. Und wir berichten aus Äthiopien über den Kampf Stamm gegen Staudamm.
 
1917 wurde die "Tscheka" gegründet, eine russische Geheimpolizei zur Bekämpfung der Konterrevolution – der Vorläufer des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Fortan wurden die Mitarbeiter der Geheimdienste aller Ostblock-Staaten als "Tschekisten" bezeichnet. Ein Vortrag von Emmanuel Droit.
 
Perfektionistisch, leistungsorientiert und übermäßig selbstkritisch, traditionelle Familienmenschen, die vor Systemkritik zurückschrecken. So beschreiben Soziologen die "Generation Y". Ein Vortrag von Cornelia Koppetsch.
 
Es ist die innere Stimme, die uns quält, an uns zerrt oder uns in Bewegung bringt - auf der Suche nach dem guten Gewissen. In der Einhundert erzählen drei Menschen ihre Geschichte um den Gewissenskonflikt. Was alle gemeinsam haben: Eine leichte Entscheidung war es nicht.
 
Das Gefühl der Angst ist eine menschliche Fundamentalerfahrung, die wir versuchen zu bändigen und in Teile zu zerlegen, die wir verstehen können. Doch so ganz will uns das nicht gelingen. Ein Vortrag des Theologen Philipp Stoellger.
 
Es gibt wohl kaum eine Krankheit, vor der wir uns mehr fürchten als vor Krebs. Wie wir uns fürchten, und wie wir mit dieser Angst umgehen, hat sich im Laufe der letzten 100 Jahre gewaltig verändert. Ein Vortrag der Historikerin Bettina Hitzer.
 
Benni wusste nur, dass er keinen Wehrdienst machen will. Er landete in einem Kinder- und Jugendhospiz mit teils schwerst-mehrfachbehinderten Kindern. Und er musste viel lernen. Zum Beispiel, wie man jemanden begrüßt, der sich nicht äußern kann.
 
Peter, Peter und Frank sind kleinwüchsig und schenken Kurze aus. Helen ist taubblind und wird zur landesweit bekannten Schriftstellerin. Natalie hat das Down-Syndrom und verschafft sich Aufmerksamkeit. Und Benni lernt einen unverkrampften Umgang mit Kindern, die wenig alleine können. Vier Geschichten von und über Menschen mit Behinderungen.…
 
Ist ewiges Leben erstrebenswert oder erwarten uns dann Dinge, mit denen wir nie gerechnet hätten und die uns unendlich lange quälen würden? Der Philosoph Martin Booms mit einem Vortrag über die Unsterblichkeit.
 
Gerade junge Menschen schieben den Gedanken an den Tod gerne weit von sich. Dass er jeden von uns zu jeder Zeit ereilen kann, wird gerne verdrängt. Der Medizinethiker Lukas Radbruch spricht im Vortrag über unseren Umgang mit dem Tod und darüber, wie Ärzte das Sterben erleben.
 
Und, was machst du so? Eine typische Einstiegsfrage bei Partys. Nur was tun, wenn wir antworten müssten: "Ich bin Pornodarstellerin." "Ich bin bei den U.S.- Marines." "Ich erfülle die perversen Wünsche reicher Saudis." Wir haben mit genau solchen Menschen gesprochen - in der Einhundert mit Stephan Beuting.…
 
Der Sommer 2018 war extrem: Enorme Hitze und Trockenheit haben Bäume frühzeitig herbstlich aussehen lassen - braun gefärbte Blätter und raschelndes Laub statt sattem Grün. Und auch Waldbrände gab es dieses Jahr in Deutschland. Der Waldökologe Harald Bugmann untersucht, wie der menschengemachte Klimawandel die Wälder verändert und welche Folgen ...…
 
Sie ist die wichtigste Erfindung der Menschheit: die Schrift. Etwa 800 Schriften gibt es auf unserem Erdball. Was aber eine Schrift zur besten Schrift der Welt macht, erklärt ein Schriftgelehrter: der Soziolinguist und Japanologe Florian Coulmas.
 
In Australien teilen sich Orcas und Menschen ihren Walfang. In Berlin wird Zoopfleger Daniel zum Quallenpapa. Im Stall wird Eber Balsam regelmäßig von Hand befriedigt – für den kostbaren Zuchtsamen. Und wir schauen auf die Geschichte von Robby, ein Schimpanse, über den ein Streit entbrannt ist: Darf er nach 47 Jahren weiter bei Menschen leben?…
 
Arbeit kann eine Wonne oder eine Mühe sein, sagt der Philosoph Martin Seel. Sie ist aber nicht gleichzusetzen mit unserem Beruf. Im Hörsaal plädiert er dafür, Arbeit anders zu denken.
 
Frauen sollen in Führungspositionen, besser verdienen und flexibler arbeiten können, damit sie Familie und Karriere vereinbaren können. Doch wir kriegen das nicht hin, sagt die Psychologin Judith Klups.
 
Schon seltsam, diese Sehnsucht nach der Einsamkeit auf dem Meer. Es gibt gute und schreckliche Geschichten darüber. Drei davon erzählen wir in der Einhundert.
 
Vieles ist bekanntlich im Laufe der Geschichte erfunden worden: der Webstuhl, die Dampfmaschine, das Fahrrad, die Eisenbahn, das Auto. Und der Terrorismus: am 14. Januar 1858. Dazu ein Vortrag von Carola Dietze.
 
Können wir in Deutschland von muslimischen und jüdischen Traditionen lernen, was den Umgang mit Kapitalismus betrifft? Vertreter dieser beiden Religionen argumentieren, ihre Vorstellung von einer ethischen Wirtschaftsordnung sei besonders gelungen. Vorträge dazu von Nathan Lee Kaplan und Idris Nassery.…
 
Zwei Geschichten, zwei hartnäckige Menschen. Jochen Hemmleb lässt nicht locker: Waren George Mallory und Andrew Irvine 1924 die Ersten auf dem Gipfel des Mount Everest? Das Rätsel wird zur Lebensaufgabe. Gerhard Trabert will Gerechtigkeit. Für Menschen, die aus dem System gefallen sind und keine medizinische Hilfe bekommen.…
 
Die Zukunft vorhersagen zu wollen, hat eine lange Geschichte. Doch über die Jahrhunderte hinweg ändern sich die Modelle, mit denen sowohl Pseudo- als auch echte Wissenschaftler möglichst präzise nach vorne schauen wollen. Ein Vortrag von Stefan Willer.
 
Friseur sein bedeutet mehr als nur Haare zu schneiden. Manche Friseure sind Künstler, andere Therapeuten. Wieder andere therapieren sich selbst im Beruf und manche machen sogar Politik am Waschbecken. Von Hundefrisuren ganz zu schweigen.
 
Vor über 30.000 Jahren begann unsere Freundschaft mit dem treuesten Partner in der Menschheitsgeschichte, dem Hund.
 
Außerirdische Reptilien beherrschen die Welt. Mit Impfungen sollen wir gefügig gemacht werden - diese und ähnliche Verschwörungstheorien können unserem politischen System schaden, warnt der Amerikanist Michael Butter.
 
Hanna Ender liebt die Kelly Family als Teenie mehr als alles andere. Menderes Bagci liebt Musik und will singen, obwohl er das nicht kann. Wlada Kolosowas Liebe zu den Spice Girls hilft ihr beim Ankommen in Deutschland. Und Vera Paches Vater liebt seine Haustiere bis in den Tod.
 
Ohne den 2. Juni 1967 sähe die Geschichte der westdeutschen 68er-Bewegung anders aus. An diesem Abend wird der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen. Der Tag danach gibt noch immer viele Rätsel auf. Ein Vortrag von Wolfgang Kraushaar.
 
Ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sollte es werden - dann beendeten die Truppen des Warschauer Pakts den Prager Frühling gewaltsam. Die Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderungen starb. Vorträge von Ingrid Gilcher-Holtey und Detlef Siegfried.
 
Das Netz kann auch nett: Es kann eine Party gegen Mobbing organisieren, einen Einzelkämpfer für unsere Freiheit im Internet unterstützen, endlich den Komponisten eines tausendfach verwendeten Breaks bezahlen und ein Buch zum Bestseller machen, dessen Autor einen Schlaganfall hatte und dringend Geld braucht. Vier Geschichten über das Internet, h ...…
 
Wie man in Konflikt- und Krisensituationen wieder für Frieden sorgen kann, ist eine vertrackte Frage. Manchmal lassen sich militärische Eingriffe durch zivile Konfliktberatung und zivilen Friedensdienst vermeiden. Ein Vortrag von Winfried Nachtwei.
 
Frieden, Freiheit und Sicherheit sind Grundvoraussetzungen, um ein gutes Leben führen zu können. Zugleich aber sind es schwer zu erreichende Ideale. Wo früher viel von Frieden geredet wurde, beherrscht heute die Rede von der Sicherheit die politische Diskussion. Zwei Vorträge von Michael Quante und Eckart Conze.…
 
Anita wird ungewollt schwanger und lebt ein Leben, dass sie sich so nie gewünscht hat. Maya Alkhechen wächst in Deutschland auf. Mit 21 geht sie zurück in ihre Heimat Syrien. Dann kommt der Krieg. Sandra Calderón ist ein Wunderkind, singt in der Carnegie Hall, gefördert vom Vater, bis sie erwachsen wird und ihren eigenen Weg geht.…
 
Der Komponist Moritz Eggert sagt: Die Klassische Musik führt sich selbst ad absurdum. Weil sie Klassiker nur aufführe, aber nicht weiterentwickele – und damit sich selbst nicht neu erfinde.
 
Für die Organspende werden Lebende benötigt, die zugleich tot sein müssen. Medizinethiker Axel Bauer spricht von einem rechtlichen und normativen Dilemma, das schwer aufzulösen ist.
 
An der Mauer, die Berlin und damit Deutschland in Ost und West geteilt hat, haben sich auch viele Lebenswege entschieden. Wir erzählen von den Mauerfällen.
 
Die Sklaven brachten ihre Musik mit nach Amerika. Sie verpackten ihr Leid in Gospels, die bis heute wirken, erklärt der Musikhistoriker Wolfgang Rathert im Hörsaal-Vortrag.
 
Musiker spielen gerne mit religiösen Motiven. Mal werden Gott und Kirche gepriesen, mal werden sie verdammt. Michael Custodis spricht in seinem Vortrag über das Verhältnis zwischen Gott und Pop in der Musik.
 
Zwei Geschichten über Befreiung: 2007 stellt Lena Chens Exfreund intime Fotos von ihr ins Netz. Ausgerechnet über Nacktfotos hat Lena die Freiheit über ihren Körper zurückerlangt. Wie hart der Kampf um Freiheit sein kann, weiß auch Giulia Silberberger: Jahrelang war sie bei den Zeugen Jehovas, bis sie von der Sekte losgekommen ist.…
 
Die ersten wissenschaftlichen Beiträge zur Mathematik kommen aus Griechenland. Ohne Thales, Pythagoras oder Euklid gäbe es nicht, was wir heute lernen.
 
Die Geschichte der Menschheit begann vor 2,7 Millionen Jahren. Damals saßen wir noch auf Bäumen, heute am Computer. Jahrtausendelang existierten verschiedene Vorfahren des Menschen, die Hominiden, die sich nicht nur begegneten, sondern auch vermischten. Ein Vortrag von Hermann Parzinger.
 
Öfter mal was Neues wagen? Ist klar. Oft genug stecken wir fest - in unserem Alltag, in unserem Job, in unseren Beziehungen, unserem Leben. Aber es gibt sie - Menschen, die einfach nicht mehr mitmachen. Die alles über Bord werfen und auf einmal auf der anderen Seite stehen. Wir erzählen ihre Geschichten.…
 
Der große Mann Südafrikas, Nelson Mandela, würde heute 100 Jahre alt. Der Friedensnobelpreisträger hat der Welt gezeigt, dass selbst nach Jahrzehnten der Apartheid Frieden möglich ist. Es gibt aber auch Kritik an dem Freiheitskämpfer. Ein Vortrag von Stephan Kaußen.
 
Er war einer der großen Wegbereiter der Naturwissenschaften: Hermann von Helmholtz, der schon zu Lebzeiten im alten Preußen hochverehrt und "Reichskanzler der Physik" genannt wurde. Der Mathematiker Jochen Brüning hält ihm zu Ehren einen Vortrag.
 
Stephan Beuting verliert seine Gedanken, Martin Meier verliert seinen Geruchssinn, Lukas verliert seinen Medizinstudienplatz und Ulla lässt ihr Handy im Taxi liegen - und das ganz weit weg von Zuhause. In der Einhundert mit Paulus Müller hört ihr Geschichten vom Vergessen und Verlieren.
 
Michelle Obama war eine feste Größe, Melania Trump hingegen hat sich seit Beginn der Präsidentschaft ihres Mannes eher zurückgezogen. Das ist ungewöhnlich. Denn – auch wenn Ehegattin des amerikanischen Präsidenten zu sein, kein offizielles Amt ist – die Rolle der First Lady ist von großer Bedeutung in der amerikanischen Politik und Gesellschaft ...…
 
Viele psychologische Experimente scheinen zu zeigen, dass wir oft irrational sind. Statt nach den Gesetzen der Logik entscheiden wir aus dem Bauch heraus. Dabei sind wir vielleicht sogar vernunftbegabter als wir glauben.
 
Es geht um mehr als um Leben und Tod. Es geht um Fußball. Fußball kann Leben verändern. Vier Geschichten von Menschen, in deren Leben Fußball eine Hauptrolle gespielt hat - ganz ohne Werbeunterbrechung.
 
Die Europäische Union ist bürokratisch. Sie ist: Die Eurokratie. Sie kümmert sich um den Krümmungsgrad von Salatgurken. Im semantischen Feld um die Bürokratie herum finden sich: Pingeligkeit, Pedanterie, Amtsschimmel, Papierkrieg. Deshalb ist Entbürokratisierung dringend geboten! Die Rechts- und Verwaltungswissenschaftlerin Pascale Cancik schau ...…
 
Die EU hat haufenweise Probleme, für die es nicht den einen guten Weg gibt, sondern eher mehrere schlechte. Die Philosophie spricht da von Dilemma-Situationen. Dieser Hörsaal geht der Frage nach, wie sich Probleme zu Pressefreiheit, Demokratieverständnis, oder Flüchtlingen dennoch lösen lassen.
 
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